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Geschichte

Veduta storica di Teolo

Das heutige Teolo geht auf eine römische Siedlung genannt TITULUS zurück; die Herkunft dieses Namens ist jedoch ungewiß, wie das eben bei Ortsnamen so oft der Fall ist. (Im Volksmund ist überliefert, daß hier der berühmte römische Geschichtsschreiber TITUS LIVIUS geboren sein soll) Im Mittelalter war Teolo recht bedeutend: So ist erwiesen, daß Teolo im XIII. Jh. der Sitz eines Stadtvogtes war ( aus dieser Zeit stammen die Ruinen der Burg ROCCA PENDICE, ein ihrer strategischen Lage wegen wichtiger militärischer Standort) und daraufhin, nach dem Fall der Carraresi, war es Amtssitz einer Landvogtei, ein der örtlichen Verwaltung und der militärischen Sicherheit dienender Stützpunkt der Behörden Venedigs, die in dem historischen, noch heute stehenden PALAZZETTO DEI VICARI untergebracht war. Der gegen Ende des XVI. Jhds. errichtete Palazzetto wurde kürzlich umgebaut und restauriert und dann seiner neuen Bestimmung als Museum übergeben. Darüber hinaus darf sich Teolo rühmen, innerhalb des Gemeindegebietes Sehenswürdigkeiten von besonderem künstlerischen und geschichtlichen Interesse zu besitzen. Erwähnt sei hier die Renaissanceanlage der im XI. Jh. am Fuße des Colle delle Are gegründeten Benediktinerabtei PRAGLIA mit ihrer eindrucksvollen, nach toskanischem Geschmack gestalteten Basilika, mit derem Bau 1490 nach Plänen von TULLIO LOMBARDO begonnen wurde und die mit Fresken und Gemälden von VAROTARI, CAMPAGNOLA, PALMA DEM JÜNGEREN, ZELOTTI und BARTOLOMEO MONTAGNA ausgestattet ist.

Fährt man auf den Spuren der alten Landstraße MONTANARA (der heutigen Provinzstraße Nr. 89), so kommt man bei Bresseo an einer venezianischen Villa vorbei, zuerst Besitz der Familie CAVALLI GIUSTINIANI, dann der Familie LUGLI, einen der interessantesten Bauten aus venezianischer Zeit, ein typisches Herrenhaus mit angeschlossenem landwirtschaftlichem Betrieb, das sich harmonisch in das Landschaftsbild fügt.

Eigentlich trifft man aber überall auf Orte, die einen Besuch wert sind: So wie z. B. das zwischen den Hügeln Sengiari und Bo-scalbò gelegene TRAMONTE mit den aus dem 18. Jh. stammenden Patriziervillen, der Villa Petrobelli, der Villa Talpo und der eleganten Anlage der VILLA ROSA, oder wie das sich an seine Pfarrkirche anschmiegende Dorf VILLA, das ein besonders bekömmliches Mikroklima hat und schließlich CASTELNUOVO, wo man von den Abhängen des Monte VENDA aus, der höchsten Erhebung der Euganeischen Hügel, eine herrliche Aussicht auf eine einmalige, prächtige Landschaft genießen mag, das köstlichste Gut, womit hier dem Besucher aufgewartet wird.

veduta di Teolo

veduta di Teolo

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